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Der Flammpunkt eines Treibstoffes ist die Temperatur, ab welcher der Treibstoff ein zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch bilden kann. Er wird definiert um das Brandrisiko bei normaler Lagerung und Handhabung zu minimieren.
Der niedrigste erlaubte, durch internationale Vorschriften festgelegte Flammpunkt eines Treibstoffes im Maschinenraum eines Handelsschiffes beträgt 60°C. Treibstoffe für Notfälle, die außerhalb des Maschinenraums Anwendung finden, müssen einen Flammpunkt von über 43°C haben.
Sofern keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, liegt die normale Lagertemperatur von Treibstoffen 10°C unter dem Flammpunkt. Denn selbst unter ihrem Flammpunkt können Schweröle leichte Kohlenwasserstoffe abgeben. 
Bei Biodiesel misst man den Flammpunkt, um eine Streckung mit Methanol zu erkennen, das einen niedrigeren Flammpunkt hat. In Schmierölen von Verbrennungsmotoren wird der Flammpunkt bestimmt, um eine Vermischung mit Brennstoff zu erkennen.

Produkt zur Flammpunktmessung:

Flammpunkt-Tester - Ein leicht bedienbares Instrument, das einen Flammpunkttest bei einer festen Temperatur innerhalb von 2 Minuten durchführen oder den Flammpunkt einer Probe zwischen 0-300°C innerhalb von ca. 8 Minuten mit Hilfe einer Rampenfunktion ermitteln kann.

 

 

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