Menü

Trinkwasser ist der wichtigste Bestandteil unserer Nahrung

Trinkwasser wird sowohl getrunken als auch zum Kochen genutzt. Das Wasser, das zur persönlichen Hygiene und zu Reinigungszwecken aller Art genutzt wird, erfordert die gleiche, hohe Qualität. Daher ist es essentiell, Wasser in ausreichender Qualität und Menge an Bord zu haben. Sauberes Trinkwasser ist die Grundlage für die Gesundheit der Crew. Wasser kann aber auch gefährliche Stoffe enthalten, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden können:

    • Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und Parasiten, die Infektionskrankheiten oder Lebensmittelvergiftungen hervorrufen können.
    • Organische und anorganische Verunreinigungen, die Gesundheitsgefährdungen oder Vergiftungen hervorrufen können. Auch Schwermetalle, die im menschlichen Organismus angereichert gesundheitsgefährdend sind, krebserregende Verbindungen und/oder andere allergene Substanzen können in das Trinkwasser gelangen.

Internationale Vorschriften für Trinkwasser orientieren sich alle an den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese hat ein Regelwerk, die International Health Regulation (IHR), herausgegeben, die den Umgang mit Trinkwasser definiert. Das Regelwerk wurde schon bald auch für Trinkwasser an Bord von Schiffen angewendet und ist fester Bestandteil des Ships Sanitation Certificates. Die gegenwärtig gültigen Regulationen (2005), sowie die ILO 178 (2009) gelten für alle Staaten, die diese Verordnungen ratifiziert haben. Die Internationale Arbeitskonfernz (ILO) hat das Seearbeitsübereinkommen 2006 MLC (2006) beschlossen, welches für alle seegehenden Schiffe gilt. Folgende Standards für die Überwachung des Trinkwassers sind im Leitfaden zur Schiffshygiene (Guide for Ship Sanitation) definiert:

        • Systeme, die überwacht werden müssen
        • Überwachungsmethoden und Häufigkeit der Messungen
        • Anforderungen an die notwendigen Aufzeichnungen

Der Leitfaden wurde in enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitskonferenz (ILO) und der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) erstellt. Analog zu SOLAS, MARPOL und dem STCW-Übereinkommen wurde das Seearbeitsübereinkommen MLC (2006) als vierte Säule der Vorschriften der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) geschaffen. Diese Vorschriften erfordern ein MLC 2006-Zertifikat. Eine Bewertung der Trinkwasseranlage, regelmäßiges Testen des Trinkwassers auf Bakterien und eventuell verwendete Biozide sowie die Implementierung von Kontollmechanismen reduzieren das Risiko einer Infektion und damit eventueller Krankheiten.

Gemäß MLC 2006 ist es erforderlich, eine für Trinkwassertests qualifizerte Person an Bord zu haben. CMT bietet seinen Kunden Seminare an, die die erforderliche Qualifikation sicherstellen. Ein Zertifikat, welches für jeden Teilnehmer ausgestellt wird, bescheinigt die erforderliche Qualifikation.

 

 

         

Zum Seitenanfang