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Das bei Weitem größte Risiko im Trinkwasser stellt die bakterielle Belastung dar. Durch Umkehrosmose kann bekanntermaßen bakterienfreies Wasser hergestellt werden. Allerdings kommen die meisten Bakterien erst durch Lagerung und Verteilung in das Trinkwasser. Daher ist es notwendig, geeignete Maßnahmen zu treffen, um das Wasser auch nach der Übernahme beziehungsweise Reinigung keimfrei zu halten. Dafür gibt es unterschiedliche Lösungen:

Eine weit verbreitete Methode ist die Behandlung mit UV-Strahlung, sobald das Wasser den Tank verlässt. Aber UV-Strahlung hat keinerlei anhaltenden Effekt, um Bakterien fern zu halten! In "toten Enden" kann das Wasser sehr lange stehen. Bakterien haben dort hervorragende Wachstumsbedingungen und verteilen sich von dort aus über das ganze System. Daher wird UV-Bestrahlung in der Regel nur als zusätzliche Maßnahme eingesetzt.

Alternativ kann das Trinkwasser mit Silberionen behandelt werden. Dieses hat den Vorteil, dass freie Silberionen im Wasser auch über einen längeren Zeitraum Bakterien bekämpfen.

Die effektivste und auch am weitesten verbreitete Methode für die Desinfektion von Trinkwasser ist der Zusatz von Chlor oder Chlordioxid.

CMT hat die folgenden Optionen für das Trinkwasser-Testkit entwickelt, die abhängig vom benutzten System gewählt werden können:

  •  Chlor Comparator-Option
  •  Chlordioxid-Option
  •  Silberionen-Option

Um die Effektivität des jeweiligen Zusatzes zu ermitteln ist es notwendig, die Menge an aktiv verfügbaren Chemikalien im Trinkwasser zu messen. Daher hat CMT Tests entwickelt, die nicht nur die Gesamtmenge der Zusätze, sondern direkt die Menge an freien Silber- und Chlorionen ermitteln können. Das Messen freier Ionen ist in einem Labor nicht möglich, weshalb ein Labortest für die chemischen Zusätze fragliche Ergebnisse bringt. Sind die Ionen erst einmal gebunden, sind sie in Bezug auf die Bakterien wirkungslos. In der Praxis ist auch die Ermittlung der Gesamtmenge an Chlor wichtig, um Gesundheitsgefahren oder schlechten Geschmack des Wassers durch Überdosierung auszuschließen.

     

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